Liebe Leser:innen,
am 1. Januar 2026 haben wir die vierte Ausgabe unseres Magazins veröffentlicht.
Die PDF könnt ihr bald hier herunterladen. Jetzt schon gedruckt ist sie erhältlich beim Roten Stern Shop.
In der vierten Ausgabe von Klassenkampf beschäftigen wir uns mit verschiedenen Aspekten davon, wie die deutsche Kapitalist:innenklasse versucht ihre Herrschaft aufrecht zu erhalten, und welche Lehren wir aus der Geschichte für die Herrschaft der Arbeiter:innenklasse ziehen können. Wir untersuchen mit welchen Mitteln der deutsche Staat Repression ausübt und wie es um seine „Kriegstüchtigkeit“ steht. In einer Übersetzung wird sich mit dem „DDR“-Konzept (Entwaffnung, Demobilisierung und Reintegration) beschäftigt, dass genutzt wird, um revolutionäre Bewegungen zur Kapitulation zu zwingen. Außerdem setzen wir uns mit den historischen Erfahrungen der Pariser Kommune und der Sowjetunion auseinander, um Schlussfolgerungen für die Herausforderungen eines sozialistischen Staates in der Zukunft zu ziehen.
Der erste Artikel „Repression als Klassenkampf von Oben verlangt nach einer Antwort im Klassenkampf von Unten“ ist ein ausführliches Interview mit einer Genossin über Repression und Antirepressionsarbeit. Sie hat nicht nur selbst Repression erlebt, sondern von Prozess- und Haftbegleitung über Solikreise bis zur Arbeit in der Roten Hilfe einige Erfahrungen gesammelt, die sie mit uns teilt. Wir klären gemeinsam, was unter Repression zu verstehen ist, wie sich staatliche Repressionsstrategien in den letzten zehn Jahren verändert haben und wie wir dagegen vorgehen können. Im zweiten Artikel „Wie kriegstüchtig ist Deutschland?“ stellen wir die Frage, wie weit der deutsche Imperialismus in seinen Vorbereitung auf neue militärische Auseinandersetzungen gekommen ist und wie die Arbeiter:innenklasse mit seinen nächsten Schritten umgehen muss, um nicht bald als Kanonenfutter zu enden. Dabei ist klar, dass nur eine sozialistische Revolution Kriege nachhaltig beenden kann. Aber wie behält die Arbeiter:innenklasse danach die Macht und wie organisiert sie eine sozialistische Gesellschaft? Das erörtern wir im dritten Artikel „Zwischen Ideal und Praxis: Der sozialistische Staat“. Wir untersuchen, welche Elemente aus vorherigen Anläufen wir für einen zukünftigen Sozialismus verwenden können, welche wir verwerfen müssen und welche schlichtweg nicht auf Deutschland im 21. Jahrhundert übertragbar sind. Im letzten Artikel „Origins of DDR as a tool to force the surrender of revolutionary movements“ haben wir einen Text der National Democratic Front of the Philippines übersetzt, der sich mit konterrevolutionären Strategien der UN auseinandersetzt.
Wir wünschen euch eine spannende Lektüre und freuen uns über zahlreiche Rückmeldungen und Kritiken.
Redaktion Klassenkampf



