Aftermovie: Friedrich Engels Demonstration 2020

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Hier unser kurzes Aftermovie zur #FriedrichEngels Gedenkdemonstration 2020 in #Wuppertal.

Unten findet ihr noch den Bericht des Vorbereitungsbündnis zum Tag selber:

Zahlreiche linke, revolutionäre und fortschrittliche Organisationen beteiligten sich gestern an der #Engels Demo. Zusammen sorgten wir für eine Veranstaltung, die dem großen Friedrich Engels gerecht wurde. Die Demonstration begann mit einer Startkundgebung am Wuppertaler Hauptbahnhof mit verschiedenen Reden, die die Relevanz von Friedrich Engels für die Kämpfe der Arbeiterinnen und Arbeiter heute betonten.
Die Themen waren das kapitalistische System und die Corona-Pandemie, die Arbeiterklasse, die Einheit von Mensch und Natur bei Engels und Rassismus und Polizeigewalt. Es wurden auch Gedichte vorgetragen und Lieder gespielt, auch S.Castro trat hier live auf. Als ein tätowierter Faschist gekommen war, um die Veranstaltung zu stören, wurde zügig auch ohne Eingreifen der Polizei die Sicherheit auf dem Platz wiederhergestellt. Lautstark zogen wir los über die Morianstraße, den Hofkamp und schließlich gingen wir auch auf die B7 und die Friedrich-Engels-Allee. Unter Einhaltung von Covid-Hygieneregeln lief die Demonstration in Reihen und hatte so auch einen organisierten Ausdruck.
Die Länge des Demonstrationszuges war dank dem großen Interesse der verschiedenen GenossInnen für den Einzelnen kaum überschaubar. Wir schätzen, dass sich etwa 400 bis 500 Personen der Demo anschlossen. Man sah, dass die Wuppertalerinnen und Wuppertaler das Gedenken an den bekannten Sohn ihrer Stadt gerne beobachteten. Wir kamen mit einigen Menschen auch ins Gespräch und konnten unsere Flyer verteilen. Darauf traf der Demonstrationszug im Engelsgarten ein, wo der zweite inhaltliche Teil stattfand.
Wieder gab es Reden, die die Lehren Engels‘ mit der aktuellen Situation in Verbindung setzten. So hörten wir Beiträge zur Frauenfrage, zu Polizeigewalt, zur aktuell anhaltenden Wirtschaftskrise, zum Antikommunismus, zur Notwendigkeit des Aufbaus einer kommunistischen Partei, zur aktuellen Situation in Palästina und eine Lobrede auf Engels und die Bedeutung seiner Philosophie für die Arbeiterinnen und Arbeiter heute. Nach einer Gedenkminute für die, die im Kampf für unsere Ziele gefallen sind, sangen wir zusammen die Internationale und ließen den Tag entspannt im Engelsgarten mit Essen und Trinken ausklingen. Die Engelsdemo hat uns wieder gezeigt, dass die Solidarität in der linken Bewegung unsere Kräfte um ein Vielfaches verstärkt.
Für diesen Tag ließen die verschiedenen Organisationen ihre Differenzen bei Seite und konzentrierten sich auf das, was sie eint. Auch das Engelsbündnis wird sich weiter für die Solidarität in der linken Bewegung einsetzen und klarmachen, dass Friedrich Engels entgegen der bürgerlichen Darstellung durch die Stadt ein Kommunist und Vordenker des Proletariats war.

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